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Programmbeschwerde von Ingrid
Diese Beschwerde kannst du anpassen und dann in deinem Namen abschicken.
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21.11.2024 | 23:35 Uhr
T V
Unterhaltung
Die Carolin Kebekus Show
Das Erste
Demokratiefeindlichkeit
Diskriminierung
Diskriminierung Behinderter
Einseitigkeit
Fake Interview
Falschmeldung
Hetze
Jugendgefährdung
Kriegstreiberei
Panikmache
persönliche Diffamierung
Propaganda
Rassismus
Schleichwerbung
selektive Berichterstattung
Sexismus
unsittliche Inhalte
Unwahrheit
Verharmlosung von Gräueltaten
Verletzung Persönlichkeitsrechte
Verschwendung
Wahlbeeinflussung
Werbemissbrauch
Zensur
Begründung und weitere Details:
Programmbeschwerde – Beitrag von Carolin Kebekus am 21.11.24/ab 23:35 Uhr in ihrer Show mit dem Cover-Song: "Schwangerschaftsabbruch ist doch kein Verbrechen" Ich möchte mich mit Nachdruck über einen Beitrag aus der Sendung von Carolin Kebekus beschweren, in dem sie einen Cover-Song mit dem Titel "Schwangerschaftsabbruch ist doch kein Verbrechen" präsentiert. Dieser Beitrag geht aus meiner Sicht weit über die Grenzen der akzeptablen Mediengestaltung hinaus und stellt eine bewusste Provokation dar, die ein äußerst sensibles und gesellschaftlich kontroverses Thema auf inakzeptable Weise bagatellisiert und instrumentalisiert. 1. Provokation und Bagatellisierung: Mit diesem Beitrag wird ein schwerwiegendes Thema, das tief in die moralischen und ethischen Grundwerte unserer Gesellschaft eingreift, in provokanter und polemischer Weise ins Lächerliche gezogen. Schwangerschaftsabbrüche sind keine Angelegenheit, die sich für eine derart oberflächliche und salopp dargestellte Behandlung eignet. Statt einer sachlichen oder reflektierten Auseinandersetzung wird durch die humoristisch angelegte Präsentation der Eindruck erweckt, dass ein Schwangerschaftsabbruch eine unbedeutende, alltägliche Handlung sei. 2. Meinungsmache und ideologische Instrumentalisierung: Der Beitrag nutzt den Rahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, um einseitig eine bestimmte Haltung zu propagieren. Die Wiederholung der Botschaft "ist doch kein Verbrechen" dient nicht der Meinungsvielfalt oder einer differenzierten Debatte, sondern wirkt wie ein Slogan, der bewusst dazu animiert, Abtreibungen als unproblematisch zu betrachten. Diese ideologische Instrumentalisierung eines derart kontroversen Themas halte ich für unverantwortlich. 3. Respektlosigkeit gegenüber Betroffenen: Die Darstellung missachtet die Gefühle von Frauen, die sich in der schwierigen Situation eines Schwangerschaftsabbruchs befinden oder befanden, sowie von Menschen, die ethisch oder religiös eine andere Haltung vertreten. Anstatt Raum für Verständnis oder Diskurs zu schaffen, wird hier mit einem provozierenden Ton bewusst polarisiert und die Würde des ungeborenen Lebens herabgesetzt. 4. Missbrauch der Comedy- und Satire-Plattform: Die Plattform einer Comedy-Sendung wird in diesem Fall nicht genutzt, um humorvoll oder satirisch Gesellschaftskritik zu üben, sondern um ein ideologisches Narrativ zu verbreiten. Dies geht über die Grenzen der Kunstfreiheit hinaus, da der Beitrag weder eine humoristische Aufarbeitung bietet noch zur Klärung beiträgt, sondern auf Provokation und Spaltung setzt. Ich empfinde es als inakzeptabel, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk einem derart polemischen und einseitigen Beitrag eine Bühne bietet. Anstatt zur Versachlichung oder Verständigung beizutragen, wird hier ein gesellschaftlich sensibles Thema auf unverantwortliche Weise trivialisiert. Ich fordere Sie auf, den Beitrag kritisch zu prüfen und mir mitzuteilen, welche Schritte unternommen werden, um solche Fehltritte in Zukunft zu vermeiden.
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