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Programmbeschwerde von Ingrid
Diese Beschwerde kannst du anpassen und dann in deinem Namen abschicken.
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28.11.2024 | 19:00 Uhr
T V
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Begründung und weitere Details:
Manipulative und fehlerhafte Darstellung der Inflation in der heute-Sendung vom 28.11.2024 Hiermit möchte ich eine Programmbeschwerde einreichen bezüglich der Berichterstattung in der heute-Sendung am 28. November 2024 um 19:00 Uhr. Im Rahmen des ersten Beitrags zum Thema "Inflation" wurden aus meiner Sicht fehlerhafte und manipulative Informationen präsentiert, die den Zuschauern ein verzerrtes Bild der wirtschaftlichen Entwicklung vermitteln. 1. Falsche Angaben zur Inflationsentwicklung im Jahr 2022: In der Sendung wurde eine Grafik gezeigt, die einen Inflationshöchstwert von 8,8% im Jahr 2022 ausweist. Diese Zahl entspricht nicht den Daten etablierter und verlässlicher Quellen wie der deutschen Bundesbank oder Statista. Laut diesen lag der Höchstwert der Inflation im Jahr 2022 bei 6,9% (September). Die Diskrepanz ist erheblich und wirft Fragen zur redaktionellen Sorgfalt auf. Es ist unerlässlich, dass korrekte und überprüfbare Zahlen verwendet werden, um die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung zu gewährleisten. 2. Manipulative Darstellung des Inflationsrückgangs: Die präsentierte Grafik startet im November 2022 und zeigt einen Rückgang der Inflation bis auf 1,6% im September 2024, bevor sie wieder leicht auf 2,2% steigt. Dieser gewählte Zeitraum verschweigt jedoch den vorangegangenen, drastischen Anstieg der Inflation zwischen 2020 und 2022, der im Kontext der Corona-Pandemie und anderer globaler Krisen stattfand. Vor der Pandemie lag die Inflation im Jahr 2020 bei lediglich 0,5%. Durch den begrenzten Zeitraum und die Hervorhebung des Rückgangs entsteht der Eindruck, dass die Ampel-Regierung wesentlich zur Verbesserung beigetragen habe, was sachlich nicht korrekt oder zumindest einseitig ist. 3. Fehlende langfristige Einordnung: Im Beitrag wurde nicht darauf hingewiesen, dass eine Inflationsrate von 2,2% trotz des Rückgangs im Vergleich zu den Höchstwerten immer noch über dem langfristigen Durchschnitt der Jahre vor der Pandemie liegt. Vor 2020 bewegte sich die Inflation in Deutschland oft im Bereich von 0,5%-2,0%. Die Darstellung suggeriert fälschlicherweise eine Rückkehr zur Normalität, ohne dies in den historischen Kontext zu setzen. 4. Irreführung der Zuschauer: Durch die falschen Zahlen und die selektive Darstellung wird der Zuschauer meiner Meinung nach manipuliert. Es entsteht der Eindruck, dass die derzeitige Regierung maßgeblich für den Rückgang der Inflation verantwortlich ist, während externe Faktoren wie der Rückgang der Energiepreise, globale Basiseffekte und geldpolitische Entscheidungen kaum erwähnt werden. Forderung: Ich bitte Sie um eine Stellungnahme zu den genannten Punkten sowie um eine Richtigstellung der fehlerhaften Angaben zur Inflationsrate. Eine inflationsbezogene Berichterstattung sollte sowohl kurzfristige als auch langfristige Entwicklungen beleuchten und verschiedene Perspektiven aufzeigen. Es wäre wichtig, dass solche Berichte klar zwischen wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen und externen Einflussfaktoren unterscheiden, um Vertrauen in die Berichterstattung zu stärken. Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit korrekte und umfassende Informationen erhält, insbesondere bei wirtschaftlich sensiblen Themen wie der Inflation, die das tägliche Leben der Menschen stark beeinflussen.
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