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Programmbeschwerde von Ingrid
Diese Beschwerde kannst du anpassen und dann in deinem Namen abschicken.
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02.12.2024 | 19:00 Uhr
T V
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Begründung und weitere Details:
Programmbeschwerde zur Berichterstattung über Baerbocks China-Besuch und Waffenlieferungen heute-Sendung vom 02.12.24, 19°° Uhr u.a. Ich möchte erneut meine Besorgnis über die unzureichende und unausgewogene Berichterstattung zu Außenministerin Annalena Baerbocks China-Besuch äußern, insbesondere hinsichtlich der Darstellung in der heute-Sendung vom 02.12.2024. Es wird berichtet (in anderen journalistischen Sendungen, Pressemedien), dass Frau Baerbock bei einer Konferenz in China durch unangemessene Äußerungen gegenüber der chinesischen Delegation, insbesondere dem chinesischen Außenminister, einen diplomatischen Eklat ausgelöst habe. Dies soll zur Absage einer gemeinsamen Pressekonferenz und einer deutlichen Rüge seitens der chinesischen Gastgeber geführt haben. Solche Vorfälle sind für die Außenpolitik Deutschlands und die öffentliche Meinungsbildung von erheblicher Bedeutung, doch bislang fehlen in den Programmen und Nachrichtenformaten der öffentlich-rechtlichen Sender entsprechende Meldungen oder Analysen. Es war enttäuschend zu sehen, dass ein außenpolitisches Thema von solcher Tragweite – darunter Baerbocks Kritik an China, die Unterstützung Russlands und die möglichen diplomatischen Spannungen – nur knapp 25 Sekunden Sendezeit eingeräumt wurde. Diese kurze Berichterstattung erschien mir oberflächlich und schien mehr einer Schönmalerei der Geschehnisse zu gleichen, als einer kritischen Auseinandersetzung mit dem tatsächlichen Verlauf und den möglichen Konsequenzen ihres Besuchs. Dabei ist bekannt, dass Baerbocks Äußerungen in China Unmut ausgelöst haben und dass es diplomatische Spannungen gab. Es wäre journalistisch notwendig gewesen, die Reaktionen der chinesischen Delegation und die möglicherweise kritische Haltung anderer internationaler Beobachter differenziert darzustellen. Darüber hinaus erweckt die Fokussierung auf Baerbocks Kritik an Chinas angeblicher Unterstützung Russlands, u.a. durch Drohnenlieferungen, den Eindruck von Doppelmoral, wenn zugleich Deutschlands fortgesetzte Waffenlieferungen in die Ukraine – darunter möglicherweise Taurus-Raketen – nicht thematisiert werden. Gleichzeitig wurde am 02.12. vom Besuch Scholz in der Ukraine sehr ausführlich berichtet und im Bericht auch auf die aktuellen Waffenlieferungen angesprochen, die auch Scholz weiter zugesagt hat. Eine Berichterstattung, die solche Widersprüche unberücksichtigt lässt, wird den Ansprüchen an eine ausgewogene Informationsvermittlung nicht gerecht. Themen dieser Tragweite gehören in prominente Nachrichtensendungen wie das heute journal, um eine umfassende Diskussion in der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Dort wurde das Thema des China-Besuches und der diplomatischen Spannungen (Frau Baerbock wurde lt. Berichten des Saales verwiesen und die Teilnahme an der Pressekonferenz wurde vom chinesischen Außenminister abgesagt) nicht mit einer Sekunde erwähnt. Dafür aber Geschehnisse im Nachbarland Frankreich. Es ist enttäuschend, dass dem Publikum in einer Hauptnachrichtensendung nur ein bruchstückhaftes Bild vermittelt wurde. Ich bitte Sie daher nachdrücklich, die Berichterstattung zu diesem Thema auszuweiten und sowohl die diplomatischen und politischen Konsequenzen von Baerbocks Besuch als auch die Rolle Deutschlands in internationalen Konflikten kritisch und umfassend zu analysieren. Einer umfassenden Rückäußerung zu meiner Programmbeschwerde sehe ich entgegen. Danke.
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